Redaktion

Neues Kiezmagazin blickt zum Nordkreuz

Die Bürgerredaktion verteilt derzeit eine Foto-Sonderausgabe des Kiezmagazins. Sie ist Anfang des Jahres erschienen und trägt den Titel „Am Nordkreuz“. Die neue „brunnen“-Ausgabe ist gedruckt und als E-Paper erschienen.

Nordkreuz ist kein Begriff, der es bisher in die Alltagssprache geschafft hat. Wenn der Beiname des Bahnhofs Gesundbrunnen in der Logik der Deutschen Bahn auch als sehr sinnvoll erscheint, bleiben die Berlinerinnen und Berliner doch lieber beim historischen Begriff Gesundbrunnen. Die Bürgerredaktion hat ihr Kiezmagazin dennoch mit dem ungebräuchlichen Namen versehen, denn auch diese Ausgabe des „brunnen“ ist ungewöhlich. Bis auf eine Einleitung gibt es nahezu keine Texte auf den 32 Seiten. Lediglich ein kleine Anzahl von historischen Fotos tragen eine Bildunterschrift, die übrigen Aufnahmen bleiben ohne Erklärung und sprechen für sich.

Die Fotografien stammen überwiegend von Sulamith Sallmann. Die Fotografin ist seit der Gründung Mitglied der Bürgerredaktion und prägt das Heft mit ihrer besonderen Sicht auf das Viertel. KarachoBerlin alias Volker Gehrmann hat erneut eine Drohnenfotografie und Sammler Ralf Schmiedecke eine Reihe von historischen Aufnahmen beigesteuert. Alle Bilder vom Nordkreuz eint die Idee, die Gegend aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu zeigen.

Die neue Ausgabe des „brunnen“ ist die fünfte Ausgabe des Vorjahres. Auch in diesem Jahr sollen wieder fünf Ausgaben des Kiezmagazins erscheinen. Die nächste erscheint zum Frühlingsanfang Mitte/Ende März. Das Kiezmagazin derzeit im Brunnenviertel verteilt und liegt an vielen öffentlichen Orten im Kiez aus, unter anderem im Vorortbüro der Quartiersmanagements in der Swinemünder Straße 64, im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28 und im Multishop Eisenkralle in der Swinemünder Straße 86. Auf dem Redaktionsblog gibt es auch bereits ein PDF zum Blättern: Am Nordkreuz.

Die Bürgerredaktion wird seit Sommer 2015 und noch bis Ende 2022 mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ vom Quartiersmanagement Brunnenstraße gefördert. Das städtische Wohnungsunternehmen Degewo unterstützt die Kiezredaktion auch in diesem Jahr zusätzlich.

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