Veranstaltungstipps

Putte muss bleiben – Blick in die Geschichte

Es gibt so viele interessante Details zur Geschichte des Brunngenviertels! Die Geschichtswerkstatt „Anno erzählt“ beschäftigt sich damit und hat nun stellt nun wieder eine Detail in den Mittelpunkt eines Geschichtscafés. Das Projekt lädt zu einem Filmabend unter freiem Himmel ein. Am Montag, den 16. August um 20 Uhr findet er unter der Überschrift „Putte muss bleiben“ im Garten des Olof-Palme-Zentrums in der Demminer Straße 28 statt. Gezeigt werden zwei Filme gezeigt, darunter der Film „Putte muss bleiben“.

Der 1974 gedrehte Film zeigt den Kampf der der betroffenen Jugendlichen um die „Putte“ in der Rügener Straße 20. Das Kinder- und Jugendzentrum, das auch als Wohngemeinschaft, Schülerladen und Hobbyraum diente, war eines der ersten besetzten Häuser in West-Berlin. Es wurde im Frühjahr 1974 geräumt und abgerissen. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch mit Gerd Conradt, der den Film gedreht hat. Außerdem zu sehen ist der Kurzfilm „Mietersolidarität“ von Max Willutzki (1970). Der Film beschäftigt sich mit der verhinderten Zwangsumsetzung einer siebenköpfigen Familie ins Märkischen Viertel. Viele Familien mussten das Gebiet des heutigen Brunnenviertels wegen der städtbaulichen Sanierung in dern 1970er Jahren verlassen.

Der Eintritt zum Filmabend ist frei. Mehr über „Anno erzählt“ gibt es online www.annoerzaehlt.com.

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