Redaktion

Neujahrswünsche für unseren Kiez – Teil 2

Klingelschild

Das Glück wohnt auch im Brunnenviertel. Foto: D. Hensel

Die Bürgerredaktion hat ihre Wünsche für das Brunnenviertel für das kommende Jahr zusammengetragen. Auch das Team des Quartiersmanagements wurde nach seinen Wünschen gefragt. Hier sind die Neujahrswünsche Teil 2

Evelyne Leandro

Ich wünsche mir ein Freiluftkino im Kiez.

Ich wünsche mir auch, dass die Autos auf der Swinemünder Staße, die dort verbotenerweiser langfahren, verschwinden. Das wird auch im Quartiersrat thematisiert.

Und ich wünsche mir mehr Grün und Pflege, auch in der Swinemünder Straße – damit sie einladend und schön wird.

Cecilia Stickler

Ich wünsche mir auch schöne Sitzgelegenheiten auf dem Platz und vor meinem Haus in der Swinemünder 34–37. Dort sind Bänke, die alt und hässlich sind. Schön wären Sitzmöglichkeiten, bei denen man sich gegenüber sitzen kann, denn das ist sehr viel kommunikativer. Ich wünsche mir eine Überdachung des Sitzplatzes auf dem kleinen Wasserspielplatz auf dem Vinetaplatz. Bei den Sommertemperaturen, die wir haben, ist es dort völlig ohne Schatten nicht so schön.

Außerdem wünsche ich mir für den Vinetaplatz schönere Pflanzschalen, so wie Hochbeete. Die Idee, dass die Kinder die Pflanzschalen bemalen, war wohl doch keine gute Idee, denn die Bemalung wird einfach nicht fertig und die Kinder scheint die Lust verlassen zu haben. So halbfertig wie die Pflanzkübel jetzt sind sind, sind sie nicht so schön.

Fenster mit Klebezetteln

Sind das Haftnotizen mit Aufgaben an diesem Fenster oder ebenfalls gute Wünsche für den Kiez? Foto: D. Hensel

Ulrike Geitz

Ich wünsche mir einen saubereren Kiez, besonders bei uns in der Wohnanlage und in der Swinemünder Straße.

Ansonsten wünsche ich mir mehr Begegnung im Viertel. Wir haben das Olof-Palme-Zentrum, wir haben mit der Swinemünder Straße quasi eine Spielstraße. Da müsste doch noch mehr gehen! Vielleicht könnte es einen Wochenmarkt im Kiez, kleine Konzerte wie Vorspielabende in der Musikschule geben?

Cafés sind natürlich auch eher Mangelware und deshalb wünsche ich mir mehr davon.

Beate Heyne

Ich wünsche mir mehr Sauberkeit auf den Straßen und Gehwegen, keine weggeworfenen Kippen sowie Respekt für die Arbeit der Berliner Stadtreinigung.

Ich wünsche mir mehr Bänke (als Sitzgelegenheit insbesondere für ältere Leute).

Ich wünsche mir, dass sich Bewohner und Gewerbetreibende um die Bäume vor ihrem Haus kümmern.

Andrei Schnell

Ich wünsche mir eine endgültige Entscheidung über Zukunft des ehemaligen Diesterweg-Standorts in der Putbusser Straße – wobei ich die Daumen drücke, dass das orangefarbene Haus erhalten bleibt.

Ich wünsche mir fürs Brunnenviertel eine Fahrradspur auf der Brunnenstraße.

Frauke Witzler, Katja Niggemeier und Fraidoon Naziri vom QM Brunnenstraße

Wir wünschen uns eine Entscheidung bezüglich des ehemaligen Standorts Diesterweg-Gymnasium in der Putbusser Straße. Die Belange des Gebietes sollen dabei Beachtung finden.

Wir freuen uns auf die zweite BrunnenGärtenschau und wünschen uns, dass wieder so viele Menschen mit ihren Gärten, Balkonen und kleinen Oasen mitmachen.

Schild in der Stralsunder Straße Berlin

Von der Redaktion dieses Mal nicht genannt, aber im Kiez trotzdem oft gewünscht: neue Pflanzmöglichkeiten für Nachbarn in der Stralsunder Straße. Foto: D. Hensel

Corinna Neinaß

Ich wünsche mir eine Brunnenstraße im Wedding, auf der ich gern flaniere und einkehre. Konkret wünsche ich mir einen Bürger-/Gehsteig zum Laufen und nicht zum Parken.

Susanne Bürger

Ich wünsche mir mehr Fahrradstellplätze (Fahrradbügel). Mein Wunsch wäre, dass diese auf der Straße platziert werden, gern strategisch so günstig, dass Pkw nicht mehr die Straßenecken zuparken können. Die Bürgersteige sollen weiter viel Platz für Fußgänger haben. Die Putbusser Straße hat ein sehr schlechtes Kopfsteinpflaster, teilweise echt für Radfahrer sturzgefährlich. Ich fände es toll, wenn dort glatter Asphalt wäre oder wenigstens das Kopfsteinpflaster neu verlegt wird.

Ich wünsche mir sehr, dass die Parkraumbewirtschaftung 2020 im Brunnenviertel eingeführt wird. Es soll weniger Wohlfühlzonen für Autos, SUVs und Lkw geben, die auch völlig ungeniert auf den Bürgersteigen parken.

Ich wünsche mir, dass die Innenhöfe idyllische Orte für die Bewohner sind: naturnahe und grüne Oasen inmitten der Stadt. Dazu gehören Sitzbänke, die im Sommer mit Sonnensegeln geschützt sind. Auch ein kleiner Springbrunnen in jedem Hof, der ein angenehmes Klima schafft, wäre toll. An dem könnten auch Vögel (und Insekten) Wasser trinken. Und besonders toll fände ich, wenn die Gebäude begrünt werden würden – horizontale Gärten auf der Sonnenseite würden die Häuser kühlen und dem Kiez noch mehr Grün bieten.

Dominique Hensel

Ich wünsche mir, dass die versprochene Querungshilfe in der Usedomer Straße (am Café Freysinn) endlich eingerichtet wird. Dafür muss die BVG-Baustelle gegenüber fertig werden… also wünsche ich mir auch das.

Ich wünsche mir für den Kiez, dass die Waschküche in der Feldstraße endlich eröffnen kann und dass es dort Ausstellungen und Kinovorstellungen gibt.

Ich wünsche mir ein Teehäuschen im Humboldthain, gern auch mobil, und eine Öffnung des Kiosks im Sommerbad auch nach außen.

Ich wünsche mir, dass die Parkraumbewirtschaftung eingeführt wird und dann endlich kontrolliert wird, dass Ecken, Zebrastreifen und Ausfahrten nicht mehr zugeparkt werden.

Ich wünsche mir, dass die Bürgerredaktion im kommenden Jahr bestehen bleibt und weiter vom Quartiersmanagement gefördert wird (eigentlich endet das Projekt Ende Dezember).

Ich wünsche mir, dass das Kunstprojekt im kommenden Jahr möglich wird (mehr dazu in einem separaten Beitrag, Link wird ergänzt).

Ich wünsche mir eine Sanierung des Hauses und einen neuen Betreiber für den Einkaufsmarkt in der Ackerstraße 117.

Ich wünsche mir in der Brunnenstraße einen Einkaufsmarkt für gerettete Lebensmittel.

Die Wünsche von Redaktionsmitglied Michael Becker sind in einem separaten Beitrag veröffentlicht worden: Neujahrswünsche für unseren Kiez – Teil 1

Text: Bürgerredaktion im Brunnenviertel
Der Text ist im Kiezmagazin „Wünsche für den Kiez“, Ausgabe 4/2019 veröffentlicht worden.

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