Menschen im Kiez/Mitmachprojekte

Die Zukunft des Stadtteilvereins

Der Brunnenviertel e.V. geht neue Kooperationen ein, hat ein neues Logo und der Vorstand hat neue Gesichter. Bei allen Veränderungen soll der Stadtteilverein weiterhin für alle Menschen im Kiez offen bleiben.

In der 18-jährigen Geschichte des Vereins gab es nie Stillstand. Aktuell stehen wieder Neuerungen beim Brunnenviertel e.V. an. So ist zum Beispiel für 2019 eine engere Kooperation mit dem Olof-Palme-Zentrum (OPZ) vorbereitet. Der Träger des OPZ, die Pfefferwerk gGmbH, wird an einigen Tagen in der Woche das Freizeiteck in der Graunstraße 28 nutzen. „Wir können unsere Angebote am Nachmittag erweitern und der Verein kann seinen Raum intensiver nutzen“, kommentiert Jochen Uhländer vom OPZ. Auch Beate Chudowa, Mitglied im Vorstand beim gemeinnützigen Brunnenviertel e.V., sieht die Vorteile: „Für einen Verein, der auf Ehrenamt beruht, bedeutet diese Zusammenarbeit eine große Entlastung.“ Veränderungen hat auch die Neuwahl des Vorstands gebracht. Evelyne Leandro, die sich mehrere Jahre im Vorstand engagierte, ist nicht mehr angetreten. Neben Beate Chudowa sind nun Dunja Berndt und Andrei Schnell im Vorstand. Dass sich beim Stadtteilverein einiges tut, soll das neue Logo zeigen, das der Vorstand entworfen hat. Es ist nun kreisförmig und eignet sich gut für die sozialen Medien, in denen der Verein sich künftig stärker zeigen möchte.

Der Brunnenviertel e.V. soll weiterhin eine Plattform für interessierte und aktive Menschen im Kiez bleiben. Aktuell bearbeitet der Verein drei Schwerpunkte. Eine Säule ist die Netzwerkarbeit. Zum Beispiel trifft sich die „Mach mit“-Gruppe jeden vierten Mittwoch, um Wünsche für die Stadtteilentwicklung zu formulieren und Veränderungen durchzusetzen. Die zweite Säule ist die Arbeitsgruppe Brunnengärten, eine Kooperation mit der Gruppe F. Die Arbeitsgruppe bringt Menschen zusammen, die im Brunnenviertel gärtnern. In diesem Sommer organisierte der Brunnenviertel e.V. die erste BruGa – die Brunnenviertel Gartenschau; Gruppe F das erste BrunnenGärten-Fest. Säule Nummer drei ist die Wissensbörse. Zu diesem Bereich gehört auch das Geschichtsprojekt „Anno erzählt“.

Die Förderung der Projekte Netzwerk bvkompakt und Brunnengärten durch das Quartiersmanagement endet im Dezember. Die beiden erfolgreichen Projekte werden beim Verein ehrenamtlich fortgeführt. Für die beliebten Projekte IssMalGut und Welt der Zeichen in Kooperation mit dem OPZ und dem Hort der Vineta-Grundschule konnten neue Geldquellen gefunden werden, so Beate Chudowa.

Stadtteilverein Brunnenviertel e.V., Graunstraße 28 (Freizeiteck), Telefon: (030) 48 47 19 33, Web: http://www.brunnenviertel.de, Facebook: www.facebook.com/Brunnenviertel.eV

Text: Andrei Schnell
Der Text ist erschienen im Kiezmagazin, Ausgabe Dezember 2018.

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