Menschen im Kiez/Stadtentwicklung

Von Dresden nach Berlin

Familie Pfennig bringt erste Einrichtungsgegenstände in die neue Wohnung.

Familie Pfennig bringt erste Einrichtungsgegenstände in die neue Wohnung.

Jürgen Pfennig und seine Frau Regine ziehen von Dresden in den Neubau in der Wattstraße im Brunnenviertel, damit sie sich besser um ihre Enkel kümmern können. Ulrike Peter sprach mit dem Neuberliner.

Warum haben Sie sich für Berlin entschieden?
Jürgen Pfennig: Schon lange hatten wir den Wunsch, einmal in der bunten, interessanten und lebhaften Stadt Berlin zu leben. Wir waren schon vor der Wiedervereinigung des Öfteren hier und jedes Mal von den kulturellen Angeboten und der Weltoffenheit begeistert! Vor acht Jahren zog dann unser Sohn aus beruflichen Gründen nach Berlin.
Inzwischen haben wir zwei Enkelkinder, die wir jedoch durch die Entfernung zu Dresden, wo wir seit langer Zeit wohnen, viel zu selten sehen. Um die Familie besser unterstützen zu können und eben das Aufwachsen unserer Enkel zu begleiten, musste eine Veränderung her! Da gab es nur eine Lösung: unseren Umzug in die Hauptstadt!

War es schwierig, in Berlin eine passende Wohnung zu finden?
Jürgen Pfennig: Wir wollten eine Wohnung finden, die uns einerseits gut gefällt und andererseits in der Nähe unserer Kinder liegt. Diese Suche gestaltete sich recht schwierig, einmal waren die Entfernungen zu groß oder die Wohngegend gefiel uns nicht, ein anderes Mal entsprachen die Wohnungen nicht wirklich unseren Vorstellungen.

Warum haben Sie das Brunnenviertel als Ihr neues Zuhause gewählt?
Jürgen Pfennig: Unser Sohn und seine Familie wohnen bereits seit einigen Jahren hier. Eines Tages wurden wir plötzlich auf das Baugeschehen der Degewo an der Usedomer Straße aufmerksam. Am Tag der offenen Tür erkundete unser Sohn dort die Möglichkeiten. Wir gaben unsere Bewerbung ab und wagten kaum zu hoffen. Doch wir hatten das ganz große Glück, eine wunderschöne Wohnung nach unseren Vorstellungen und unmittelbar neben unseren Kindern zu bekommen! Wir danken der Degewo ganz herzlich, freuen uns riesig über unser neues Zuhause, auf unsere Kinder natürlich und darauf, die Stadt Berlin richtig kennenzulernen.

Wünschen Sie sich nachbarschaftlichen Kontakt im Haus und im Kiez?
Jürgen Pfennig: Durch die Betreuung unserer Enkel in den vergangenen sechs Jahren haben wir schon einige nachbarschaftliche Kontakte geknüpft, zum einen durch den Besuch von Spielplätzen, zum anderen über Bekannte unseres Sohnes und seiner Familie. Und nach dem Einzug in unsere Wohnung und unserem Ankommen werden sich ganz sicher auch rasch neue Kontakte ergeben. Wir sind dafür offen und freuen uns darauf!

Regine und Jürgen Pfennig bekommen den Schlüssel für ihre neue Wohnung in der Wattstraße von Degewo-Hausmeister Dirk Lindebaum. Foto: Schnell

Regine und Jürgen Pfennig bekommen den Schlüssel für ihre neue Wohnung in der Wattstraße von Degewo-Hausmeister Dirk Lindebaum. Foto: Schnell

Interview: Ulrike Peter, Foto: Andrei Schnell
–> Der Text ist im Kiezmagazin „Willkommen Nachbarn!“ (Ausgabe 3/2018) erschienen.

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