Streifzüge im Kiez

Entdeckungen in der alten Fabrik

Was ist wohl in diesem Gebäude? Autor Jakob schaut durch die Scheibe. Foto: Andrei Schnell

Früher arbeiteten hier viele Menschen in den Fabriken der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG). Heute ist auf dem Gelände zwischen Voltastraße und Gustav-Meyer-Allee … ja, was eigentlich? Unser Autor hat sich umgesehen.

Auf dem ehemaligen AEG-Gelände an der Voltastraße befindet sich ein Teil der Technischen Universität. Dort studieren Bauingenieure. In der Mitte des Hofes steht ein Pavillon, den die Studenten gebaut haben. Dort ist ein Kiosk, in dem sie ihre Pause verbringen können. Dabei können sie auch die große Turmuhr sehen, die neuerdings wieder tickt. Repariert hat sie der Verein Berliner Unterwelten, der gleich nebenan Führungen im ersten U-Bahn-Versuchstunnel anbietet.

Mit der Kamera unterwegs auf dem ehemaligen Gelände der AEG. Foto: Andrei Schnell

Auf dem Gelände gibt es aber nicht nur das. Zum Beispiel ist dort auch die Deutsche Welle. Das ist ein Fernsehsender, der von dort aus in die ganze Welt ausgestrahlt wird. Die Satellitenschüsseln kann man auch von Weitem sehr gut sehen. Typisch für das ehemalige AEG-Gelände sind die Schienen im Hof. Auf ihnen fuhren früher Züge zu den Fabriken. Heute gibt es hier keine Fabriken mehr. Dafür gibt es jetzt zum Beispiel das Fraunhofer IZM. In dem Institut wird geforscht. Außerdem hat die Landesbank Berlin hier ihren Sitz. Von weitem sieht deren Haus wie ein überdimensionales Gewächshaus aus.

Übrigens gibt es auf dem Gelände auch ein Café und ein Restaurant. Das Café Neo Kyma und die Cantinerie (Restaurant) sind nicht nur für die Studenten, Journalisten und Forscher da. Hier darf jeder essen. Die Cantinerie hat auch eine schöne große Terrasse, von der aus man fast den gesamten Hof überblicken kann.

Ich bin gern auf dem ehemaligen AEG-Gelände, weil es dort so schön hallt und viel Platz ist. Auch die Schienen mag ich.

Text und Fotos (Galerie unten): Jakob Hensel (9 Jahre), Fotos oben: Andrei Schnell
Der Text erschien zuerst im gedruckten Kiezmagazin „Für den Sommer!“, Ausgabe 2/2018

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