Streifzüge im Kiez

Verborgenes Paradies hinter Hotelmauern

Berlin beweist immer wieder, dass Großstadt nicht gleichbedeutend ist mit Betonwüste. Im Brunnenviertel lädt ein verborgener Garten in der Ackerstraße zum Verweilen ein. Er gehört zum Hotel Grenzfall und hat sogar schon einen Preis gewonnen.

Ein grünes Paradies mitten im Brunnenviertel lässt sich im Garten des Hotels „Grenzfall“ entdecken. Direkt neben der Mauergedenkstätte und dem dort ganzjährig herrschenden Gewusel gelegen, ist die parkähnliche Anlage ein wahrer Geheimtipp. 3.000 Quadratmeter voller Natur und Ruhe belohnen diejenigen, die sich in die Lobby des Hotels wagen und das angrenzende Café durchschreiten. Bänke unter Schatten spendenden Bäumen laden zum Verweilen ein. Auf Liegestühlen kann man ein kurzes Nickerchen machen. Und in kleinen, versteckten Nischen lässt sich die Ruhe voll und ganz auskosten.

Bereits 1997 wurde der Garten mit dem Berliner Umweltpreis prämiert. Und auch heute noch ist er abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail gestaltet: Besucher können zwischen Goldfischteich, bunten Blumenbeeten und berankten Bögen auf Entdeckungstour gehen. Und wer nicht nur eine Stärkung der Seele sucht, wird im Café eine Kleinigkeit zur Stärkung seines Körpers finden.

Ein Besuch in diesem kleinen Paradies lohnt sich. Aber pssst, nicht weitersagen!

Restaurant Grenzfall, Ackerstraße 136, täglich von 15.30 bis 22.30 Uhr geöffnet

Text und Fotos: Stefanie Ostertag
Der Text erschien zuerst im Kiezmagazin „Für den Sommer!“, Ausgabe 2/2018

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