Mitmachprojekte

Für eine schönere Ackerstraße

Foto: Die Brüder/KiezmelderEin Projekt des Quartiersmanagements soll dafür sorgen, dass die Ackerstraße schöner wird. Bewohner der Straße kamen zum Frühjahrsputz zusammen, bei einer Tauschbörse konnte weitergegeben werden, was sonst vielleicht als Müll am Straßenrand gelandet wäre.

Die breiten Bürgersteige der Ackerstraße laden förmlich dazu ein, ausrangierte Möbel auf der Straße loszuwerden. Und wo einmal etwas liegt, da häuft sich zum Leid der Nachbarn auf wundersame Weise immer mehr an. Doch damit ist in der Ackerstraße jetzt Schluss!

Anstatt nicht mehr gebrauchte Dinge in den Sperrmüll zu geben oder einfach auf die Straße zu werfen, können sie auch an andere weitergegeben werden, die sich noch über Omas alte Kommode oder das ausrangierte Billy-Regal freuen. Unter dem Motto „Wär’s nicht schön, wenn’s schöner wär‘?“ wurden Anwohner und Anwohnerinnen im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprojekts „Nächster Halt: Ackerstraße“ im vergangenen Sommer zu einem Flohmarkt mit Tauschbörse eingeladen.

Zum „Weitergeben statt wegschmeißen“ fanden sich viele Nachbarn zusammen: An Marktständen wurden Kleidung, ausrangiertes Spielzeug und andere Schätze angeboten. An mehreren Sammelstellen konnten alte Möbel abgeladen und von den neuen Interessenten wieder mitgenommen werden. Bei Kaffee und Kuchen wechselte ganz nebenbei das ein oder andere Teil den Besitzer oder die Besitzerin. Was wirklich niemandem mehr nützte, wurde am Ende des Tages dank der Unterstützung durch das Wohnungsbauunternehmen Degewo von der Berliner Stadtreinigung abgeholt.

Die Bewohner der Straße wurden außerdem gefragt, wie die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße verbessert werden kann. Eines wurde schnell klar: Es soll gemeinsam angepackt werden! So trugen beim Frühjahrsputz im vergangenen Jahr bereits viele fleißige Hände säckeweise Müll aus den Büschen und von den Gehwegen zusammen.

Auch in diesem Sommer soll es Aktionen zur Aufwertung des Quartiers und einen Flohmarkt mit Tauschbörse vor dem Edeka geben. Der Termin steht aber noch nicht fest. Wer dabei sein möchte, kann sich aber trotzdem schon bei Marieke Koehn von gruppe F melden: (030) 6 11 23 34, koehn@gruppef.com

Text: Ira Freude und Bettina Walther, Foto: Die Brüder/Kiezmelder

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